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Man trinkt Deutsch – Teil 5 – Man of the Match: Heiner M.

Carl Koch GB orange

Carl Koch GB orange

Alles leer verdammt! Dabei hatte ich mich zum Abschluss meines “Perfektes Dinner” – Abends unter Arbeitskollegen auf ein gutes Glas Wein als Absacker in meinem Ruhesessel schwedischer Fabrikation gefreut. War ja schließlich ein Vollgastag – seit 07:45 Uhr in der Küche und ein Menü für 5 Gäste vorbereitet. Aber die Weine waren wohl zu gut – nur so lässt es sich erklären, dass nichts übrig blieb, obwohl ich fest mit einem Überbleibsel weiß und rot gerechnet hatte.

Als Weinbegleitung zu meinem Menü hatte ich mich für Weine des Weingutes Bürgermeister Carl Koch aus Oppenheim in der Pfalz entschieden – obwohl das Weingut zu Rheinhessen gehört – Pfalz/Rheinhessen/whatever – diese ganze Region hat einfach soviel guten Wein zu bieten – völlig Pumpe wo da die Grenzen verlaufen.

Carl Koch Weine

Carl Koch Weine

Weingut Bürgermeister Carl Koch – im Wettbewerb des sexiest Weingutnamen belegen sie regelmäßig einen der hinteren Plätze. Allerdings ist der Name schon wieder derart Retro, dass er cool ist – so ist das heutzutage. Letztlich kommt das von der Historie, denn wir haben es hier mit einem Weingut zu tun, dessen Wurzeln bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurückgehen. Mit der Herstellung von Chinin verdiente die Familie Koch zu dieser Zeit Ihren Lebensunterhalt und erst als der Markt für diese u.a. gegen Malaria helfende Substanz einbrach, konzentrierte sich der Gründersohn Carl Koch auf den Aufbau des Weingutes. Gut so – denn sonst müsste Heiner Maleton heute evtl. Bitter Lemon statt Wein abfüllen (da ist Chinin drin) und das wäre ein Jammer. Heiner Maleton ist seit 2010 als Betriebsleiter und Kellermeister im Weingut verantwortlich und hat das Weingut – wenn man anderen Artikeln glauben darf – wiederbelebt. Ich kenne das Weingut erst seit diesem Jahr und will das nicht beurteilen. Mein Erstkontakt mit Heiner Maleton war ein auf Facebook geteiltes oder geliketes (schreibt man das so?) Video, in dem Heiner mit einer Flex hantiert. Zum einen war mir klar, dass man es hier mit einem “Charakter” zu tun hat und zum anderen zeigt es die Marketingmacht, die das Medium Facebook heute hat – Winzer/Weingüter die das Medium zu nutzen wissen erreichen eine große Zielgruppe in Weingruppen wie z.B. Hauptsache Wein (~ 6.000 Mitglieder). Aber das nur am Rande.

Das Weingut landete also auf meiner “Todo-Liste” und beim Zusammenstellen meines Dinners und der Frage der Weinwahl habe ich mich entschieden, mein Dinner von Carl-Koch-Weinen begleiten zu lassen.

Riesling brut – Sekt

Den Auftakt als Aperitif und zum Amouse Gueule – einem Mini-Tagliata – machte der Riesling Sekt brut. Vergiss Champagner, Prosecco oder Cava – deutscher Winzersekt rockt! Der war lecker und schneller leer als mir lieb war.

Tafelstein Silvaner 2010

Der durfte meine Vorspeisenplatte begleiten – serviert auf einer Fliese gab es Lachstartar mit Dillgurke und pochiertem Wachtelei, Bulgur-Nuss-Salat mit Lammfilet und geräucherter Forelle und ein Gemüsetörtchen mit Jakobsmuschel. Der Tafelstein begleitete perfekt und war ein harmonischer Bestandteil der Vorspeise – 2 Flaschen für 5 Leute (davon einer Fahrer) – mehr Worte braucht es nicht. Mit €9,00 ab Weingut für diesen Wein weiß ich auch nicht was man da falsch machen soll.

Spätburgunder “R” trocken – 2012

Skandalöse €18,00 zahlt man für diesen extrem gelungenen Spätburgunder. Begleiten durfte dieser ein Kalbskaree aus der Salzkruste mit Olivensauce und Kartoffelrisotto. Unglaublich dicht und stoffig – grandiose Frucht und Potential noch und nöcher. Wieder 2 Flaschen weg – ich hoffte zumindest hier auf einen Rest zum Auschillen – denkste!

Riesling Beerenauslese “Oppenheimer Kreuz” 2007

Edelsüße Weine sind ja so eine Sache für Gäste und die unerfahrenen Weintrinker fanden den zu süß – Überraschung! Tatsächlich war das ein grandioser Dessertbegleiter zum Rosmarinparfait mit Passionsfruchtsauce und gegrilltem Pfirsich. Davon blieb auch was übrig – den gabs dann 4 Tage später zum Abendessen – die Frauen lieb(t)en den – ich auch. € 16,00 – für eine Beerenauslese dieser Kategorie ein “Steal” – so wie das Meiste vom Weingut.

Die oben genannten Weine waren wie gesagt am ersten Abend weg. Die anderen Weine habe ich grundsätzlich über 2-3 Tage hinweg getrunken und das tat der Qualität absolut keinen Abbruch. Die Weine stehen auch nach 2-3 Tagen, als ob Du ein Viagra rein geworfen hättest. Die weiteren verkosteten Weine hat mir Heiner nach kurzer FB-Unterhaltung dann zur Abrundung des Eindrucks zugeschickt – danke dafür.

3 Trauben ein Fass – 2014

Wir verstehen uns zu Beginn nicht ganz so gut – das dauert etwas. Am Tag 2 hat er dann aber deutlich aufgemacht.

Riesling Oppenheimer Sackträger 2013

Das war dann Liebe auf den ersten Schluck. Auch meine bessere Hälfte mag den. Der ist – ohne gezwungen gefallen zu wollen – unglaublich strukturiert. Zischende Säure, steht am Gaumen wie einst Matti Nykänen 1984 in Oberstorf beim Skiflugweltrekord in der Luft. Unglaublich lang halt. Nicht “über-mineralisch”. Einfach gut gemacht – definitiver Kauf für €7,50 – eigentlich ein Scherz oder?

Riesling Erster Sack 2012

Jetzt wird’s eine ganze Ecke komplexer. Das ist ein körperreicher, cremiger Riesling mit  großer Länge. Opulente gelbe Frucht in der Nase und ein komplett anderer Wein als der Sackträger 2013. Nur der Crux zeigte, dass es noch einen Tick besser geht.

Grauer Burgunder Oppenheimer Sackträger 2013

Was ist das denn jetzt? Ich wollte Weißwein zum internationalen Spezialitäten-Brettchen am Sonntag Mittag. Und dann ist das Ding Orange – nix weiß. Lustigerweise postet Heiner kurz darauf das: Läuft doch!  Damit war die Farbe klar – und ich sag Euch das funktioniert wunderbar. Klasse Burgunder – richtig Dampf im Glas – keine langweilige Einheitsplörre.

Carl Koch GB orange

Carl Koch GB orange

Riesling “Crux” 2013

Das ist ein Großes Gewächs – Punkt. Die Weine der VdP-Mitglieder aus dieser Lage sind es zumindest. Der Wein feuert ein  Aromenspektrum ab im Laufe des Abends, dass mir schwindelig wird. Exotische Früchte – Honig – Pampelmuse. Für einen Riesling am Gaumen sehr schmelzig, cremig und unendlich lang. Wahnsinnig eleganter Wein. Da legst Du bei anderen Weingütern € 30 + auf den Tresen – bei Carl-Koch keine 15 €.

Silvaner “Candel” 2013

Heiner hatte mich gewarnt. Der ist am Anfang schwierig und obwohl mir der Meister selbst geraten hat, den erst am zweiten Tag zu trinken, musste ich an Tag 1 natürlich naschen. Da ist der schon ziemlich “zu” – verschlossen – ein richtiges kleines Miststück quasi. Da kann ich einen bekannten deutschen Sommelier und Video-Blogger im ersten Moment dann auch verstehen, dem der Wein so gar nicht zusagen wollte – aber nur im erstem Moment und dann nämlich nicht mehr. Aufschrauben, riechen, kurzer Schluck, Ausspucken – 2,5 von 6 Soulpunkten – herzlichen Dank auch. Der Wein braucht Luft Mann – viel Luft. Ich habe Ihn jetzt seit ca. 30 h offen und wieder einen Schluck im Glas – das ist ein komplett anderer Wein als gestern. Das Salzige verschwindet und weicht einer angenehmen Cremigkeit. In der Nase offenbaren sich jetzt Kräuter – heute Spätnachmittag schoss mir sogar mal ein kleiner Sauvignon-Blanc Flash durch den Kopf – aber nur ganz kurz. Wir müssen weg von diesen schnellen Bewertungsexzessen, bei denen wir dem Wein keine Chance geben sich zu entfalten. Gerade Silvaner haben mich das in letzter Zeit gelehrt (v.a. Durst, Luckert und jetzt Carl Koch). Wenn wir solche Weine nach einem Schluck verreißen, zwingen wir die Winzer irgendwann dazu diese schwierigen Weine im Keller zu lassen – na dann Prost Mahlzeit! Morgen gibt’s den Rest – dann ist er ~ 48 h offen.

Was ziehe ich für ein Fazit, bevor ich im bewährten Frage- und Antwortspiel den Winzer zu Wort kommen lasse? Soll ich mich einreihen in die Stimmen, die sagen, dass die Carl-Koch Weine viel zu billig sind? Werde ich nicht! Das kann nämlich nur das Weingut beurteilen – was nutzt ein angemessener Preis, wenn man nicht jedes Jahr ausverkauft ist? Main Fazit ist simpel: ich habe in 2015 wohl kein Portfolio verkostet, das für dieses Geld eine derartige Raffinesse in die Flasche bringt. Die Rieslinge – alle 3 verkosteten – waren sagenhaft. Den Spätburgunder würde ich gerne nochmal ohne “Kochstress” und ohne Gäste genießen – werde ich auch. Der Grauburgunder war eine Kante von Wein – mit der Farbe punktet man auch bei Gästen. Der Candel war alles andere als einfach und das wäre nichts, dass ich in dem Alter nicht Wein-geschulten Gästen servieren würde – stand aber in der Flasche über 3 Tage seinen Mann und war spannend zu trinken. Ich bin auf den 2014er gespannt, der jetzt abgefüllt wurde und wohl wesentlich zugänglicher sein soll in jungen Jahren (Heiner?).

Carl-Koch Weine werden Ihren Weg in meinen Keller finden – in einem Jahr, in dem ich ganz bewusst seeehr viele Weingüter probiert habe, gehört es zu den 5 Weingütern, bei denen ich nachordern werde – so war es geplant – so wird es gemacht.

Here comes the winemaker!

Heiner, 10 bemerkenswerte Weine, sensationelles Preis-Genuss-Verhältnis, grandiose Rieslinge. Was hat Heiner Maleton geändert, als er vor 5 Jahren die Leitung des Kellers und Weinberges bei CK übernommen hat?

Nach einer „Bestandsaufnahme“ und intensiven Gesprächen mit der Inhaberfamilie – insbesondere der gemeinsamen Auffassung nicht den schnellst möglichen Erfolg zu suchen, sondern etwas aufzubauen – habe ich auf dem weißen Blatt Papier begonnen. Fix waren also nur die Weinberge und ein gewisser kellertechnischer Rahmen. An ein paar neuralgischen Punkten wurde überschaubar investiert, um individueller und handwerklicher zu arbeiten. Ich bin mit einer gewissen, handwerklichen Vorstellung an die Sache gegangen und wollte dann die Gegebenheiten ausloten….mich vom Ergebnis überraschen lassen und dann weiter justieren.  Die Umstellung auf Bio war für mich selbstverständlich.

Chris Gampe hat Dich mal mit Lemmy von Motörhead verglichen. Ehre, Frechheit oder egal ? (Quelle

Wenn´s Gampe sagt …eine Ehre! War ja nur den wilden Resten des obligatorischen Herbstbartes geschuldet. Meine Frau meinte die grauen Stellen im Bart würden mich alt machen …dann habe ich – eher so zum Spaß – nur eben die wegrasiert. Mir hat´s Spaß gemacht und das Ding hielt ein halbes Jahr.

Woher kam die Liebe zum Wein bzw. Wein machen?

In meiner Hamburger Zeit (Surfshop) habe ich meinen bescheidenen Weinbedarf (Chianti/Prosecco) bei meinem Verwandten Hermann Dreyer, SCARPOVINO gedeckt. Später in Kiel gab´s eine Studentinnen WG, die haben so viel Prosecco getrunken, den ich aus HH mitbrachte, dass ich dachte man könnte doch daraus was machen. So entstand dann der Surf und Wein Shop: WEIN, SHIRTS UND GESURF in Kiel. Hab mir den Großen Johnson gekauft und mich mit großer Begeisterung durch Hermanns Laden und den Johnson gesoffen. Begeisterung für´s Studium …solala, Begeisterung für Einzelhandel  …solala,  …Begeisterung für Wein  …TOP!!!! Und das wollte ich richtig lernen!! Ziel Geisenheim! Vorpraktikum: ein Jahr Wgt. Friedrich Becker, Schweigen 1996/97. Dort ist der Groschen in Richtung Weinbau/Keller (nicht Handel) gefallen.

Wie kams, dass Du bei CK gelandet bist?
Hatte zwei Projekte in der Pfalz zur Übernahme eines Weinguts…hat nicht geklappt. Also auch wieder nach Jobs geschaut….Anzeige geschaltet und einen Brief von Jutta Berkes bekommen angeschaut, Weine probiert (ganz wichtig, um den Zustand der Weinberge zu taxieren, denn um dort noch 5 Jahre Aufbauarbeit zu leisten, das hätte mir wohl zu lange gedauert??), Potential gesehen und zugesagt.

Weinberg oder Keller? Wo entsteht wieviel der CK Weine? (ich erwarte keine Prozentsätze, sondern eine pilosophische Antwort 🙂 )
Das frage ich mich auch immer wieder. Bei mir heißt die Frage natürlich: Wo steckt noch wie viel Potential??? Oder konkreter: wo muss ich mehr Kraft/Zeit/Hirn investieren und an welchen Stellen geht schon erarbeitete Qualität wieder verloren.     Grundsätzlich muss man wissen, dass wir mit stark begrenzten Mitteln arbeiten. Ich habe einen festangestellten Mitarbeiter, der angelernt wurde und zu den Arbeitsspitzen Saisonkräfte (auch nicht im Überfluss). Den Keller mach ich alleine, draußen helfe ich mit, insbesondere beim Spritzen und betreue Gastro und Handel.   Jetzt  zur Frage …Draußen machen wir ordentlichen Bio-Weinbau, das sieht für unsere Kollegen zwar ganz anders aus, weil wir definitiv keine Zeit für´s „green-keeping“ haben. Mir ist das ziemlich egal wie es aussieht, weil das Ziel ist: Gute Trauben!! Das Nebenziel „sauberer Weinberg“ kann ich unter den beschriebenen Umständen nicht leisten.   Bei meiner Arbeit im Keller merke ich auch wie sie sich verbessert und cooler wird. Cooler will heißen: minimaler, mit noch weniger Eingriff.   Aber letztlich ist da selbstverständlich das natürliche Potential der Weinberge (Terroir, oder so), das ich eben auf meine Art interpretiere, die oft weit weg von den üblichen Weinen der Gegend ist. Ich meine damit dichter am Terroir zu sein als die Techno-Freaks um mich herum!?!  Es gibt Weine, da mach ich gar Nichts! Natürlich schicke ich sie mit leichtem anquetschen, Standzeit über Nacht und Keltern mit Empathie…recht trüb zur Spontangärung ins Holz auf eine Reise, deren Richtung ich damit angedeutet habe….aber sie laufen dann schon alleine.

Und abschließend dann eben doch Zahlen: 60% Terroir – 20% Oenologie – 10% Weinbau – 5% Wahnsinn  – 5% Glück

Du hast ein paar spannende Projekte am Start mit dem Achtung!, GTX und dem DJ – willst Du dazu was sagen und was kommt als nächstes?
Ich hab da eigentlich mehr Ideen als sich verwirklichen lassen. Wär es meins, wäre alles noch viiiiiel bunter.

Welche Rebsorte ist die grösste Herausforderung?
Riesling!! Wirklich eine „cépage noble“, die wegen ihres irren Potentials einfach eine Herausforderung ist. Damit machst du dir den Namen, daran wirst du gemessen und letztlich – bei unserem Anteil von 40% – ist damit auch das Geld verdient. Darüber hinaus ist der Gewürztraminer auch eine echte Herausforderung, vor allem als trockener Wein und ohne Riesling oder sonst was drunter zu mischen. In gewisser Weise spielt Spätburgunder natürlich in der Liga mit Riesling……ich nehme diese Challenge aber noch nicht voll an!

Werden wir ein bisschen privat:
Wenn Du frei von allen privaten und finanziellen Rahmenbedingungen wärst, wo würdest Du gerne ein Weingut besitzen?
Irgendwo, wo man auch gut Windsurfen kann!!!!! Wo man aber auch Weinbau und daraus resultierend Oenologie betreiben kann, ohne auf große Technologie angewiesen zu sein!!!!!!

Wie sieht eigentlich der private Weinkeller eines Weinmachers aus?
Mein Keller ist total von meinen Arbeits- und Praktikastellen geprägt. Der Knaller ist vielleicht meine BANDOL Sammlung. War 1998 bei Dom. De la Tour du Bon und danach noch oft zum surfen dort. Ich liebe insbesondere die Weißen. Aus Calce hab ich ein paar Flaschen vom l´Horizon und Matassa. T. Teibert sehe ich mehrmals im Jahr.  Sonst gibt’s keinen großen roten Faden im Keller. Ok …alles eher frankophil.

 

Danke Heiner – es hat Spass gemacht mit Dir zu schreiben und Deine Weine zu trinken.

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3 Comments

  1. Stephan Buse

    Anderthalb Jahre sind seit der Verkostung vergangen. Der 2013er Candel schmeckt heute richtig gut und ist sogar noch im Weingut erhältlich!

    • friendlyliquids

      ja – angesichts der Luft, die er damals brauchte, wundert mich gar nicht, dass der noch nicht am Ende seiner Reife ist. Heiner macht geile Weine – PLV unerreicht.

      • Stephan Buse

        Mich wundert, dass der Wein nicht schon längst ausverkauft ist. Für 8,50 Euro ab Weingut ist er ein Schnäppchen. Ich habe mir noch einen Karton bestellt.

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